Lehrreich, kompakt, lesenswert

Als wissenschaftliche Fachgesellschaft gibt die DGPPN nicht nur Praxisleitlinien, Zeitschriften und Stellungnahmen heraus, es erscheinen auch regelmäßige Bücher zu ausgewählten Themen.

Psyche – Mensch – Gesellschaft

Das Fach Psychiatrie und Psychotherapie steht wie keine andere medizinische Disziplin in einem engen Verhältnis zu gesellschaftlichen, sozialen und politischen Entwicklungen. Die sich verändernden Lebensumstände schaffen neue Risikofaktoren und wirken sich auf die Verlaufsformen psychischer Erkrankungen aus. Sie eröffnen aber auch Chancen für die Versorgung und haben einen direkten Einfluss auf die Wahrnehmung und Akzeptanz psychisch erkrankter Menschen. 


Bibliographische Informationen

Herausgeber: Iris Hauth | Peter Falkai | Arno Deister
Psyche – Mensch – Gesellschaft
Psychiatrie und Psychotherapie in Deutschland

Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2016, 228 S.
ISBN: 978-3-95466-285-2

Zur Bestellung bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft

Die Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater im Nationalsozialismus

Die Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater entstand 1935 aus dem Zusammenschluss des Deutschen Vereins für Psychiatrie, des Deutschen Verbandes für psychische Hygiene und der Gesellschaft Deutscher Neurologen. Was auf den ersten Blick als „Gleichschaltung von oben“ erscheint, erweist sich bei näherer Betrachtung als das Ergebnis eines umständlichen Aushandlungsprozesses innerhalb eines Netzwerks von Akteuren aus Wissenschaft und Politik, in dessen Mittelpunkt Ernst Rüdin, der Geschäftsführende Direktor der Deutschen Forschungsanstalt für Psychiatrie, stand. 

Bibliographische Informationen

Schmuhl, Hans-Walter
Die Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater im Nationalsozialismus

Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2016, 457 S.
Hardcover ISBN 978-3-662-48743-3
eBook ISBN 78-3-662-48744-0

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Psychiatrie 2020 plus

Unter den medizinischen Disziplinen hat die Psychiatrie und Psychotherapie die größte Zukunft: In den letzten Jahrzehnten hat das Fach in Forschung und Versorgung Quantensprünge durchlaufen. Diese Entwicklung setzt sich fort. Herausforderungen sind die weitere Erforschung und der zunehmende Behandlungsbedarf im Bereich psychischer Erkrankungen. In dem Buch "Psychiatrie 2020" skizziert die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) neben einer Übersicht über die Entwicklung des Faches eine Vision für das Jahr 2020. Psychiatrie 2020 plus, ist nun die erweiterte und aktualisierte Auflage der Bestandsaufnahme und Vision für das Jahr 2020.

Bibliographische Informationen

Schneider, Frank | Falkai, Peter | Maier, Wolfgang 
Psychiatrie 2020 plus

Springer Verlag, Heidelberg, 2012, 80 S., 34 Abb. in Farbe
ISBN 13 978-3-642-978-3-642-28088-7

Zur Publikation

Psychiatrie im Nationalsozialismus

Am 26. November 2010 gedachte die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) in einer Gedenkveranstaltung zur Psychiatrie im Nationalsozialismus der Opfer nicht zu rechtfertigender Forschung, Zwangssterilisierung und Ermordung psychisch kranker Menschen sowie erzwungener Emigration von Psychiatern in der Zeit des Nationalsozialismus. Die wissenschaftliche Fachgesellschaft bat in der Veranstaltung alle Opfer und Angehörige um Entschuldigung für das Unrecht und Leid, das ihnen von deutschen Verbänden und ihren Psychiatern zugefügt wurde.

Bibliographische Informationen

Schneider, Frank (Hrsg.)
Psychiatrie im Nationalsozialismus –  Erinnerung und Verantwortung
Dokumentation der Gedenkveranstaltung am 26. November 2010

Springer Verlag, Heidelberg, 2011, 70 S. 20 Abb, 10 in Farbe. Mit DVD
ISBN 978-3-642-20468-5

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In Memorian – Erinnerung und Verantwortung

Zwischen 1939 und 1945 wurden mindestens 160–200.000 psychisch kranke und behinderte Menschen im Gebiet des damaligen Deutschen Reichs getötet. Im Rahmen der nationalsozialistischen „Euthanasie- Programme“ waren Psychiater maßgeblich an der Initiative, Rechtfertigung, Planung und Durchführung dieser Tötungen beteiligt. Nach Jahrzehnten des Schweigens und Verdrängens hatten Forscherinnen und Forscher in den 1980er Jahren damit begonnen, die Geschichte der Psychiatrie im so genannten „Dritten Reich“ intensiv zu untersuchen und das Ausmaß der Taten detailliert zu erfassen.

Bibliographische Informationen

von Cranach, Michael und Schneider, Frank
In Memoriam Erinnerung und Verantwortung
Ausstellungskatalog

Springer Verlag, Heidelberg, 2010
ISBN 978-3-642-17398-1

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