Die psychische Gesundheit im Fokus

Die DGPPN ist die größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft für Fragen der psychischen Erkrankungen in Deutschland. Sie bündelt die Kompetenz von 9000 Ärzten und Wissenschaftlern für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde, die in Universitätskliniken, Krankenhäusern und ambulanten Praxen sowie in der Forschung arbeiten. 

© Courtney Keating

Die Fachgesellschaft macht sich für eine optimale Versorgung der Patienten mit psychischen Erkrankungen stark. Sie entwickelt wissenschaftliche Leitlinien, fördert die Aus-, Fort- und Weiterbildung und engagiert sich in der Erforschung psychischer Erkrankungen zur Weiterentwicklung von Diagnostik und Therapie. Im Zentrum steht dabei die ganzheitliche Sicht auf den Menschen mit allen individuellen psychischen, körperlichen und sozialen Aspekten. Die DGPPN setzt sich aktiv für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit psychischen Erkrankungen und gegen deren Stigmatisierung ein.

Alle Lebensbereiche betroffen

Psychische Erkrankungen gehören zu den größten gesundheitlichen Herausforderungen in Deutschland. Fast jeder dritte Erwachsene erkrankt im Laufe eines Jahres an einer Depression, Angststörung oder einem anderen psychischen Leiden. Die Erkrankungen wirken sich nicht nur schwerwiegend auf das Leben der Betroffenen und Angehörigen aus, sie haben auch weitreichend Folgen für das soziale Miteinander und die Gesellschaft. Sie sind heute einer der häufigsten Gründe für Krankschreibungen und Frühverrentungen und belasten dadurch die Arbeitswelt, das Gesundheitswesen und das Sozialversicherungssystem massiv.

Psychiater – Fachärzte mit ganzheitlichem Blick

Psychiater untersuchen und behandeln Krankheiten, die mit Veränderungen der Gefühle, des Denkens, aber auch der Stimmungen, des Gedächtnisses oder des Verhaltens einhergehen. Sie haben Medizin studiert und eine Weiterbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie gemacht.

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