Sexualmedizin

Wie hängen psychische Gesundheit und Sexualität zusammen? Was gilt noch als sexuell gesund? Und ab wann spricht man von einer sexuellen Störung? Mit dem Referat „Sexualmedizin“ rückt die DGPPN einen Bereich des menschlichen Empfindens und Verhaltens in Vordergrund, der in der Versorgung immer noch ein Schattendasein führt. 

Wer sich mit Sexualwissenschaft beschäftigt und gleichzeitig praktisch mit Menschen zu tun hat, die wegen sexueller Probleme, Störungen oder Krankheiten Hilfe suchen, kann sich schnell verloren fühlen. Denn in das interdisziplinäre Fach der Sexualwissenschaft bringt sich eine Vielzahl von Wissenschaftszweigen ein – von den Sozial- und Kulturwissenschaften, der Biologie über die Rechtswissenschaften und die Medizin und Psychologie. Das DGPPN-Fachreferat „Sexualmedizin“ bietet hier die Möglichkeit, sich fachübergreifend über die alle Aspekte der Sexualforschung, Sexualmedizin und Sexualtherapie auszutauschen.

Schwerpunkte
  • Beantwortung von Anfragen an die Fachgesellschaft zu sexualmedizinischen Themen
  • Entwicklung von Leitlinien zur Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen, Trans- und Intersexualität und auf dem Gebiet des Umgangs mit Nebenwirkungen von Psychopharmakotherapie auf die Sexualität
  • Zusammenarbeit mit dem Referat „Sexuelle Orientierung"
  • Förderung von multizentrischen Studien zu sexuellen Störungen
Kontakt

Prof. Dr. med. Michael M. Berner

Leiter des Referats

Mental Health Institute Karlsruhe
Sophienstr. 157 | 76185 Karlsruhe

mimaberner@googlemail.com

Prof. Dr. med. Peer Briken

Stellvertretender Leiter des Referats

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Institut für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie
Martinistr. 52 | 20246 Hamburg

Telefon: 040 7410-54564
briken@uke.uni-hamburg.de 

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