Die DGPPN begrüßt die Aufwertung der Sozialpsychiatrischen Dienste, fordert aber zusätzlich die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung sowie eine verbesserte Zusammenarbeit mit anderen Hilfesystemen. Zugleich sollen Meldepflichten und Datenübermittlungen an Sicherheitsbehörden streng begrenzt und an hohe Voraussetzungen geknüpft werden, um Stigmatisierung zu vermeiden und die Behandlungsbereitschaft nicht zu gefährden.
Die DGPPN hat im Rahmen des parlamentarischen Stellungnahmeverfahrens den Entwurf eines Gesetzes zur Regelung von Hilfen für Menschen mit psychischen Erkrankungen kommentiert. Die Stellungnahme der DGPPN wurde am 27.03.2026 beim Ausschuss für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung des Niedersächsischen Landtags eingereicht.