28.05.2024 | Psychische Gesundheit in Krisenzeiten

DGPPN Kongress: Weitere hochkarätige Speaker haben zugesagt

© DGPPN Kongress | Benjamin Ochs / Michèle Wessa /  Universitätsklinikum Heidelberg

Der DGPPN Kongress wartet auch in diesem Jahr wieder mit spannenden Sessions auf. Jetzt haben weitere herausragende Speaker zugesagt: Benjamin Ochs berichtet von den Möglichkeiten künstlicher Intelligenz im Bereich der psychiatrischen Diagnostik, Michèle Wessa spricht zu Resilienz-Mechanismen in Zeiten ständiger Krisen und Thomas Röske beleuchtet die Beziehung zwischen Krisen und kreativer Schaffenskraft. Darüber hinaus können noch bis zum 21. Juni Poster, E-Poster und Freie Vorträge eingereicht werden – die besten Abstracts werden auf dem DGPPN Kongress prämiert. Europas größter Fachkongress zu psychischer Gesundheit öffnet vom 27. bis zum 30. November 2024 seine Türen im CityCube Berlin.

Benjamin Ochs: Psychopathologie neu denken mit Künstlicher Intelligenz

Der Berliner Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie Benjamin Ochs hat das Online-Tool befundomat.de entwickelt. Dieses Tool unterstützt Medizinerinnen und Mediziner dabei, Untersuchungsbefunde zu dokumentieren. Es fungiert als Sammlung von Textbausteinen, Checkliste und Lexikon und erstellt vollständige und gut lesbare psychopathologische, neurologische sowie internistische Untersuchungsbefunde. Auf dem DGPPN Kongress wird Benjamin Ochs in seiner Nachwuchs-Lecture über die Entwicklung des Programms und die Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im Bereich der psychiatrischen Diagnostik berichten: „Psychopathologischer Befund 3.0: Transformation und künstliche Intelligenz – Zeitenwende auf den Schultern von Riesen“.

Michèle Wessa: Resilienz-Mechanismen in Zeiten ständiger Krisen

In Zeiten ständiger Krisen sind Menschen andauerndem Stress ausgesetzt. Psychische Widerstandsfähigkeit – die sogenannte Resilienz – wird deshalb immer wichtiger. Wie schaffen wir es, trotz anhaltender Belastungen, Unsicherheiten und beeinträchtigenden Lebensereignissen, psychisch gesund zu bleiben? Ist Resilienz angeboren oder kann man sie trainieren? Die Psychologin Michèle Wessa forscht am Leibnitz-Institut für Resilienzforschung in Mainz zu diesen Themen und untersucht, wie es möglich ist, Belastungen nicht nur gut zu überstehen, sondern womöglich sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Ihre Erkenntnisse teilt sie in ihrer Lecture mit den Besucherinnen und Besuchern des DGPPN Kongresses.

Thomas Röske: Kunst als kreative Antwort auf ein verändertes Erleben

Die Lecture von Thomas Röske, dem Direktor der Sammlung Prinzhorn am Zentrum für psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg, beleuchtet die Beziehung zwischen Krisen und kreativer Schaffenskraft. In Ausnahmesituationen brechen alte Gewissheiten weg – bildnerische Mittel können dabei helfen, sich mental neu zu verorten. Kunst kann somit eine kreative Antwort auf ein verändertes Erleben sein. Die Sammlung Prinzhorn, benannt nach dem Psychiater und Kunsthistoriker Hans Prinzhorn, kuratiert und präsentiert Kunst von Menschen mit psychischen Ausnahmeerfahrungen. Sie wird auch auf dem DGPPN Kongress zu sehen sein.

Bis zum 21. Juni Poster, E-Poster und Freie Vorträge einreichen!

Wer das Kongress-Programm aktiv mitgestalten möchten, hat noch bis zum 21. Juni Gelegenheit zum Einreichen von Postern, E-Postern und Freien Vorträgen. Die besten Abstracts werden auf dem DGPPN Kongress prämiert. 

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