Psychosoziale Therapien heute und morgen

Hauptstadtsymposium der DGPPN am 25.10.2019

@istockfoto (Creativemarc)

Eine gute Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen erfordert Hilfen auf allen Ebenen. Psychosoziale Therapien bilden dabei neben somatischen und psychotherapeutischen Behandlungen eine wichtige und zentrale Säule in der Versorgung. Sie zielen darauf ab, die individuellen Möglichkeiten der Betroffenen in ihrer sozialen Umgebung zu verbessern und ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Anlässlich der in Kürze erscheinenden Aktualisierung der S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen“ veranstaltet die DGPPN ein Hauptstadtsymposium zum Thema „Psychosoziale Therapien heute und morgen“.

Das Symposium bietet einen Überblick über bewährte und neue Behandlungsmethoden, stellt Best-Practice-Modelle vor und gibt Empfehlungen sowie Impulse für eine bessere Versorgung von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen.

Auf einen Blick

Datum: Freitag, den 25.10.2019
Uhrzeit: 11:00–16:00 Uhr
Ort: Deutscher Bauernverband | Claire-Waldoff-Straße 7 | 10117 Berlin
Veranstalter: DGPPN e. V.
Kosten: kostenfrei
Zielgruppe: Ärzte, Therapeuten, Vertreter von Verbänden und aus Wissenschaft, Politik und Presse sowie Öffentlichkeit, Betroffene und Angehörige
Zertifizierung: mit 5 CME-Punkten von der Ärztekammer Berlin zertifiziert

Programm (Stand: 02.08.2019)

ab 10:30 Uhr Registrierung
Moderation
Arno Deister, Past President der DGPPN, Berlin (Moderation)
11:00–12:30 Uhr Begrüßung
Andreas Heinz, Präsident der DGPPN, Berlin

S3-Leitlinie Psychosoziale Therapien
Warum brauchen wir psychosoziale Therapien?
Steffi G. Riedel-Heller, Leipzig

Welche Evidenz gibt es für psychosoziale Therapien?
Uta Gühne, Leipzig

Wie kann Recovery gefördert werden?
Stefan Weinmann, Berlin

Wie findet die Leitlinie zu den Patienten?
Markus Kösters, Ulm

Best-Practice-Modelle
Aufsuchende Hilfen: Home Treatment, StäB und Co.
Thomas Becker, Ulm

Wohnortnahe Versorgung: Aktuelle Beispiele
Nils Greve, Köln

12:30–13:15 Uhr Mittagspause
13:15–14:30 Uhr

Best-Practice-Modelle II
Versorgung in der Gemeinde: Wohnen und Teilhabe
Matthias Rosemann, Berlin

In Arbeit halten, in Arbeit bringen: Individual Placement and Support
Andreas Bechdolf, Berlin

Vertragsärztlicher Bereich: Intensiv-ambulante Hilfen
Christa Roth-Sackenheim, Andernach / Sabine Köhler, Jena (angefragt)

Statements
Handlungsbedarf im Bereich soziale Teilhabe
Michael Konrad, Stuttgart

Handlungsbedarf aus Sicht der Selbsthilfe
Elke Prestin, Bielefeld

Handlungsbedarf aus Sicht der Angehörigen
Janine Berg-Peer, Berlin

14:30–14:45 Uhr

Kaffeepause

14:45–16:00 Uhr

Versorgung größer denken
Das DGPPN-Modell für eine vernetzte und koordinierte Versorgung
Iris Hauth, Berlin

Podiumsdiskussion
Thomas Becker, Ulm
Elke Prestin, Bielefeld
Janine Berg-Peer, Berlin
Beatrix Evers-Grewe, Essen
Kirsten Kappert-Gonther, Berlin (Bundestag)
Ute Watermann, Berlin (GKV-Spitzenverband) (angefragt)

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Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Kristina Günther
Kongresskoordination und Veranstaltungen

DGPPN-Geschäftsstelle
Reinhardtstraße 27 B I 10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-37
k.guenther@dgppn.de