Hauptstadtsymposium als Live-Online-Seminar!

Bereit für die Zukunft: Psychiatrieforschung in Deutschland

Selten zuvor stand die psychische Gesundheit so im Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung wie in den vergangenen Monaten. Landesweit gehen unzählige Studien der Frage nach, wie die Pandemie die Psyche belastet und welche biologischen, psychischen und sozialen Faktoren ansonsten eine Rolle spielen. Neuestes Wissen, neueste Technologien und ständiger Fortschritt sind von großer Dynamik gekennzeichnet und nicht nur in Pandemie-Zeiten die Voraussetzung für eine immer bessere und bedarfsgerechte Behandlung psychischer Erkrankungen. Ihr Outcome kommt direkt der Prävention, Diagnostik und Therapie zugute. Dass dies förderungswürdig ist, hat der Bund erkannt. Über den Innovationsfonds unterstützt er die Erprobung neuer Versorgungsformen und treibt so die Innovationskraft in der Psychiatrie voran. Auch mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft wird wissenschaftliche Exzellenz an Hochschulen und Forschungseinrichtungen gesichert. Das frisch gegründete DZP gibt der Spitzenforschung in diesem Bereich überdies einen institutionellen Rahmen und macht sie zukunftsfähig. Ein wichtiges Signal.

Das digitale Hauptstadtsymposium der DGPPN stellt ausgewählte, mit öffentlichen Geldern geförderte Projekte vor, die nah dran sind am Puls der Zeit. Führende Wissenschaftler werden Chancen und Nutzen neuer Versorgungsmodelle beleuchten und Einblick in ihre innovativen Forschungsansätze geben. Welche Perspektive sich durch die öffentliche Gesundheitsforschung für sie eröffnen, darüber soll im Anschluss mit namhaften Vertretern aus Politik sowie Betroffenen- und Angehörigenverbänden diskutiert werden.

Auf einen Blick

Datum: 22.06.2021
Uhrzeit: 14:00–17:30 Uhr | Online-Live-Seminar
Veranstalter: DGPPN 
Kosten: kostenfrei, Anmeldung erforderlich
Zielgruppe: Ärzte, Therapeuten, Vertreter von Verbänden und aus Wissenschaft, Politik und Presse sowie Öffentlichkeit, Betroffene und Angehörige
Zertifizierung: ist bei der Ärztekammer Berlin beantragt

Programm (Stand: 12.05.2021)
ab 14:00 UhrOnline-Check-in 
 Moderation
Thomas Pollmächer
14:00–14:10 UhrBegrüßung und Programmvorstellung
Thomas Pollmächer, DGPPN-Präsident
14:10–14:30 Uhr

Forschungsförderung in Deutschland

  • Impulsvortrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) (angefragt)
  • Impulsvortrag der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) Katja Becker, DFG-Präsidentin (angefragt)
14:30–14:45 UhrPsychiatrieforschung in Deutschland
Andreas Meyer-Lindenberg, Mannheim
14:45–16:30 Uhr

Beispiele öffentlich geförderter Forschungsprojekte

Innovationsfonds-Projekte

  • Früherkennung psychotischer Erkrankungen: Wie KI und Algorithmen bei der Evaluation individueller  herapieangebote für Hochrisiko-Patienten helfen (CARE)
    Eva Meisenzahl, Düsseldorf
  • Return to Work: Begleitung und Nachsorge bei Rückkehr an den Arbeitsplatz (RTW-PIA)
    Gregor R. Szycik, Hannover
  • Personalbemessung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken: Wie gut ist das „Plattformmodell“ wirklich? (EPPIK)
    Markus Kösters, Ulm
  • Living Guidelines in der Psychiatrie: Wie wird neuestes Wissen schneller verfügbar? (Guide2Guide)
    Andrea Pfennig, Dresden

DFG-Projekte

BMBF-Projekte

  • Forensik: Online-Intervention für entlassene Kindesmissbrauchstäter während der Bewährungs- oder Führungsaufsicht (@myTabu)
    Jürgen L. Müller, Göttingen
  • Hohes Alter: Prävention geistiger Abbauprozesse und Hilfe bei Trauer und Verlust für ältere Menschen (AgeE-Health und AgeWell)
    Steffi G. Riedel-Heller, Leipzig
16:45–17:30 UhrPerspektiven der Psychiatrieforschung:
Diskussions-Panel mit Live-Interaktion
(Teilnehmer werden in Kürze bekannt gegeben)

Das Programm zum Download [PDF, 186 KB]

Referentenliste
  • Prof. Dr. med. Katja Becker
    Präsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Professorin für Biochemie und Molekularbiologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen
  • Prof. Dr. med. Andreas J. Fallgatter
    Ärztlicher Direktor, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Eberhard-Karls-Universität Tübingen
  • Prof. Dr. med. Dr. phil. Andreas Heinz
    Past President der DGPPN und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie CCM, Charité –Universitätsmedizin Berlin
  • N.N.
    Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF)
  • Priv. Doz. Dr. biol. hum. Markus Kösters
    Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II – Günzburg,
    Universitätsklinikum Ulm
  • Prof. Dr. med. Eva Meisenzahl
    Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, LVR-Klinikum Düsseldorf, Kliniken der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Prof. Dr. med. Andreas Meyer-Lindenberg
    President Elect der DGPPN und Direktor des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit, Mannheim
  • Prof. Dr. med. Jürgen L. Müller
    Chefarzt der Asklepios Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsmedizin Göttingen
  • Prof. Dr. med. Andrea Pfennig
    Juniorprofessorin für Psychiatrische Epidemiologie und Krankheitsverlaufsforschung, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden
  • Prof. Dr. med. Thomas Pollmächer
    Präsident der DGPPN und Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Klinikum Ingolstadt
  • Prof. Dr. med. Steffi G. Riedel-Heller
    Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health, Medizinische Fakultät, Universität Leipzig
  • Prof. Dr. rer. nat. Gregor R. Szycik
    Leiter der Ausbildungsinstitute AVVM und IPAW, Klinik für Psychiatrie, Sozialpsychiatrie und
    Psychotherapie, Medizinische Hochschule Hannover
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Ihre Ansprechpartnerin

Franziska Hoffmann, BA
Veranstaltungskoordination

DGPPN-Geschäftsstelle
Reinhardtstraße 27 B I 10117 Berlin
T +49 30 2404 772-17
f.hoffmann@dgppn.de

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