Schutzimpfung für Risikogruppen

Der Kampf gegen die Pandemie geht in die entscheidende Phase: Die Impfungen gegen das Coronavirus haben in Deutschland begonnen. Der Impfstoff soll schwere Verläufe verhindern. Dabei haben Risikogruppen Vorrang.

Solange Impfstoffe gegen COVID-19 nicht in ausreichender Menge zur Verfügung stehen, müssen knappe Impfressourcen nach ethisch, rechtlich und gesellschaftlich konsentierten und transparenten Regeln zugeteilt werden. Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen infizieren sich deutlich häufiger mit Corona, zeigen einen schwereren Verlauf und haben ein höheres Sterberisiko als die Allgemeinbevölkerung. Die DGPPN hat sich dafür eingesetzt, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen als Risikogruppe gelten. Sie gehören laut Impfverordnung des BMG nun zur zweiten Prioritätsgruppe für einen früheren Anspruch auf eine Schutzimpfung.

 

  • Wenn Sie selbst von einer schweren psychischen Erkrankung betroffen sind und sich gegen COVID-19 impfen lassen möchten oder Fragen zur Impfung haben, sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt an.
  • Wenn Sie Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen behandeln, weisen Sie sie auf das erhöhte Risiko der Erkrankung und die Impfmöglichkeit hin.
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