Verdienste für die Versorgung

Psychische Erkrankungen gehören in Deutschland zu den bedeutsamsten Gesundheitsproblemen. Die Nachfrage nach Diagnostik und Behandlung ist sowohl im ambulanten als auch stationären Bereich gestiegen. Vor diesem Hintergrund sieht sich die Versorgung mit großen Herausforderungen konfrontiert. Mit den Preisen im Bereich Versorgung will die DGPPN für neue Impulse sorgen.

DGPPN-Preis für Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie

Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit 10.000 Euro dotierten DGPPN-Preis für Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie. Mit diesem Preis soll die Relevanz, die Attraktivität und die Kompetenzentwicklung der Versorgungsforschung in Psychiatrie und Psychotherapie gestärkt werden. Das Preisgeld soll für einen Forschungsaufenthalt im Ausland in einer einschlägigen wissenschaftlichen Einrichtung mit ausgewiesener Exzellenz genutzt werden.

Zur Ausschreibung 2018

Chronik der Preisträger
JahrPreisträger
2017

Dr. rer. med. Janine Stein
Universität Leipzig, Medizinische Fakultät - Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP)

2016Nathalie Oexle
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II der Universität Ulm und Bezirkskrankenhaus Günzburg
2015Dr. phil. Lars P. Hölzel
Uniklinik Freiburg, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie
2014Der Preis wurde nicht verliehen
2013

PD Dr. rer. hum. biol. Katharina Ruth Luttenberger
Zentrum für Medizinische Versorgungsforschung, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Dr. med. Heike Wersching, MSc
Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

2012Dr. rer. med. Tobias Luck
Universität Leizpig, Medizinische Fakultät, Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP)

DGPPN-Preis für Pflege- und Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit den mit 5.000 Euro dotierten DGPPN-Preis für Pflege- und Gesundheitsfachberufe in Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik. Mit diesem Preis sollen vorbildliche, zukunftsweisende Projekte, Modelle und wissenschaftliche Untersuchungen der Pflege- und Gesundheitsfachberufe innerhalb der psychiatrischen Behandlungs- und Versorgungsformen (ambulantes und stationäres Setting) ausgezeichnet werden, die insbesondere die Praxisentwicklung unterstützen. Innovative berufsgruppenübergreifende Arbeiten werden sehr begrüßt.

Zur Ausschreibung 2018

Chronik der Preisträger
JahrPreisträger
2017

Andreas Pfeiffer und Werner Höhl
LVR-Klinikum Düsseldorf
Projekt „Handeln gegen Trägheit“

Tim Fleiner, Prof. Dr. Wieben Ziljstra, René Depiereux und PD Dr. Peter Häussermann
Deutsche Sporthochschule Köln und LVR-Klinik Köln
Projekt: „Gerontopsychiatrie in Bewegung“

2016

Jenny Hufenreuter-Stoll, Josephine Otto, Prof. Dr. med. Michael Linden und das Team der Ergotherapie Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Charité Universitätsmedizin Berlin und Rehazentrum Seehof der Deutschen Rentenversicherung Bund, Teltow
Projekt: "Randomisiert vergleichende Untersuchung der therapeutischen Wirkungen von zwei Ergotherapiegruppen"

Manuel Stadtmann, Dr. med. Jochen Binder, Prof. Dr. phil. Dr. med. Andreas Maercker und Univ.-Prof. Dr. Wilfried Schnepp
Kooperation Universität Witten Herdecke (DE) und Universität Zürich (CH)
Projekt: "Symptommanagement bei komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen"

2015

Dr. Uwe-Bernd Schirmer (Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg) und Dr. Marina Schall (Universität Konstanz)
Projekt: „Verbesserung der Empathiefähigkeit durch ein Trainings- und Praxistransfercoachingprogramm Einfühlsame Gesprächsführung“

Dorothea Jäckel, R. Hertig, C. Opperschall, A. Lanzarone und  Holger Hoffmann, Universitaere Psychiatrische Dienste Bern (UPD)
Projekt: „ready@work - Integrationsprogramm mit Mehrwert“

2014

Angelika Lacroix und Dr. Gisbert Eikmeier, Klinikum Bremerhaven‐Reinkenheide, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Projekt: „Genesungsbegleiter in der Psychiatrie“

Eckehard Schlauß, Prof. Dr. med. MBA Albert Diefenbacher, Uwe Kropp und Prof. Dr. med. Torsten Kratz, Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge Berlin
Projekt: „Etablierung eines clinical pathway durch Liaisonpflege im Rahmen der Prävention und Behandlung älterer Patienten mit Delir auf chirurgischen Stationen im Allgemeinkrankenhaus“

2013

Yvonne Treusch und das interdisziplinäre VIDEANT-Team,
Institut für Ergotherapie, Departement Gesundheit ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Projekt: „Apathie bei Pflegeheimbewohner(n)/innen mit Demenz: Effekte einer interdisziplinären ergo- und sporttherapeutischen Intervention“

Susanne Lauschke,
Staatlich geprüfte Ergotherapeutin, Interdisziplinäre Akutgeriatrie (Psychiatrie, Innere Medizin, Neurologie), Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden
unter Mitarbeit von
Julia Eisold (staatlich geprüfte Ergotherapeutin, Ergotherapiepraxis Ergovit, Leutersdorf)
Falk Marks (staatlich geprüfter Ergotherapeut, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus)
Projekt: „Entwicklung eines evidenzbasierten manualisierten Leitfadens für eine klientenzentrierte häusliche Ergotherapie bei Demenz (ERGODEM)“

2012

André Nienaber, B.A., (LWL-Klinik Lengerich), Prof. Dr. rer. medic. Michael Schulz (Fachhochschule der Diakonie, Bielefeld), Bruno Hemkendreis (LWL-Klinikum Gütersloh), Michael Löhr, M.A. (LWL-Klinikum Gütersloh)
Projekt: „Die Überwachung der Patientinnen und Patienten in der stationären psychiatrischen Akutversorgung - eine Literaturübersicht und die daraus abzuleitenden Konsequenzen für die praktische Umsetzung - Leitlinie Intensivbetreuung“

Dr. J. Feuchtinger, Prof. Dr. K. Fritzsche, J. (beide Projektleitung) sowie 5 weitere Projektmitglieder- alle Universitätsklinikum Freiburg
Projekt: „Die Psychosomatik Liaison Nurse am Universitätsklinikum Freiburg“

2011

Ina Jarchov-Jádi und Dr. Lieselotte Mahler, Psychiatrische Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, Abteilung Wedding
Projekt: „Weddinger Modell“ – ein patientenzentriertes, trialogisch ausgerichtetes Behandlungskonzept"

2010

Dipl. Soz. Arb. Sabine Kühnel, Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Bezirkskrankenhaus Augsburg und
Dipl. Psych. Kinder- u. Jugendlichenpsych. Livia Koller, St. Gregor Kinder-Jugend- und Familienhilfe
Projekt: „Kindersprechstunde im Bezirkskrankenhaus Augsburg“

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Ihre Ansprechpartnerin

Dipl.-Psych. Esther Knichel
Kongresskoordination

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Telefon: 030 2404772-30
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