Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis

Die DGPPN verleiht in Verbindung mit der Stiftung für Seelische Gesundheit erstmals den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis – Förderpreis zur Entstigmatisierung und Autonomie psychisch kranker Menschen.

Der Preis wird ermöglicht durch eine Stiftung aus dem Privatvermögen von Professor Jürgen Fritze und seiner verstorbenen Frau, deren Name der Preis trägt: der Ulrike-Fritze-Lindenthal-Preis. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und zeichnet Projekte, Institutionen und Selbsthilfegruppen aus, die sich für eine nachhaltige Entstigmatisierung und Förderung der Autonomie von Menschen mit psychischen Erkrankungen engagieren. In Abstimmung mit Jürgen Fritze wurde eine Jury zusammengestellt, die alle Bewerbungen eingehend prüft und über die Vergabe entscheidet. Der Preis kann geteilt werden.

 

Chronik der Preisträger
JahrPreisträger
2020THEATER APROPOS
Initiator: ariadne e. V. – Verein zur Hilfe für Alterskranke und seelisch Kranke e. V. 
Projekt: Menschen mit und ohne psychische Beeinträchtigungen wird die Möglichkeit geboten, Theaterstücke unter der Leitung professioneller Regisseure zu erarbeiten und auf die Bühne zu bringen. Bühne wird dabei als therapiefreier Raum verstanden: Ziel sind professionelle öffentliche Aufführungen, in denen dem Publikum auf unkonventionellem Weg ein selbstverständlicher Umgang mit Menschen mit psychischen Erkrankungen nahegebracht wird. Die Heimatbühne von THEATER APROPOS ist das Münchner TamS Theater, aber auch auf anderen Bühnen in München und im Umland finden Gastspiele statt. 
2019FAIRMediaSUCHT
Initiator: Prof. Dr. Georg Schomerus (Betreuer), Universitätsklinikum Leipzig, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie 
Projekt: Leitfaden zur stigmafreien Mediendarstellung von Menschen mit Suchtkrankheiten, entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Vorgestellt werden konkrete, umsetzbare Hinweise, wie Menschen mit substanzgebundenen Suchtkrankheiten in den Medien dargestellt werden können, ohne sie als Gruppe auszugrenzen und zu diskriminieren. 
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