„Erkennen, erhalten, schützen: Wie Prävention die psychische Gesundheit stärkt“

Das DGPPN-Hauptstadtsymposium stellt Möglichkeiten und Angebote vor.

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Psychische Erkrankungen zählen nicht ohne Grund zu den Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts. In Deutschland und europaweit leidet jedes Jahr mehr als ein Drittel der Bevölkerung unter ihnen. Auch volkswirtschaftlich betrachtet sind psychische Erkrankungen aufgrund ihrer anhaltenden Belastungsdauer über eine große Lebensspanne hinweg ein nicht zu unterschätzender Faktor. Während sich die meisten psychischen Erkrankungen bereits in jungen Jahren manifestieren, ist das Wissen um den erfolgreichen Einsatz präventiver Maßnahmen in der Bevölkerung, aber auch in der Versorgung noch immer zu gering. Das DGPPN-Hauptstadtsymposium „Erkennen, erhalten, schützen: Wie Prävention die psychische Gesundheit stärkt“ gibt einen Überblick über die Möglichkeiten von Prävention und Gesundheitsförderung auf dem Gebiet der Psychiatrie und zeigt anhand von Best-Practice-Modellen, welches Potential in präventiven Maßnahmen steckt.
 

Auf einen Blick

Datum: 27.09.2018
Uhrzeit: 10:30–16:00 Uhr
Ort: Deutscher Bauernverband | Claire-Waldoff-Str. 7 | 10117 Berlin
Veranstalter: DGPPN e. V.
Kosten: kostenfrei
Zielgruppe: Ärzte, Therapeuten, Vertreter von Verbänden und aus Wissenschaft, Politik und Presse sowie Öffentlichkeit
Zertifizierung: mit 5 CME-Punkten von der Ärztekammer Berlin zertifiziert

Die Online-Anmeldung ist ab sofort möglich.
 

vorläufiges Programm

ab 10:30 Uhr Registrierung
Moderation Ralph Erdenberger, freier Journalist
11:00–12:50 Uhr  Begrüßung und Einführung
Prof. Dr. Arno Deister, Präsident der DGPPN e. V., Berlin

Was kann Prävention leisten?
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtsverbands – Gesamtverband e. V., Berlin

Für jeden das Richtige: Psychopathologie und Prävention in jedem Alter
Prof. Dr. Joachim Klosterkötter, Leiter des DGPPN-Referats Prävention psychischer Erkrankungen, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Univerisität zu Köln (bis 2015)
Störungsspezifische Präventionskonzepte mit Best-Practice-Beispielen

Ein TRAMPOLIN für Kinder suchtbelasteter Familien
Prof. Dr. Rainer Thomasius, Ärztlicher Leiter des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

FRITZ am Urban und SOULSPACE – ein Angebot für junge Erwachsene in psychischen Krisen
Prof. Dr. Andreas Bechdolf, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, Vivantes Klinikum am Urban und Vivantes Klinikum am Friedrichshain, Berlin

12:50–13:20 Uhr Mittagspause
13:20–14:20 Uhr Störungsspezifische Präventionskonzepte mit Best-Practice-Beispielen
Dem Ernstfall zuvorkommen – das BÜNDNIS GEGEN DEPRESSION
Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universität Leipzig
Best Practice: Frühwarnsymptome und Rückfallprävention –BipoLife bündelt Wissen
Prof. Dr. Andrea Pfennig, M. Sc., Leiterin des DGPPN-Referats Prävention psychischer Erkrankungen, Leiterin des Drüherkkungszentrums für psychische Störungen, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Geistig fit im Alter – Demenz vorbeugen
Prof. Dr. Steffi G. Riedel-Heller, MPH, Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmeidzin und Public Health (ISAP), Universität Leipzig
14:20–14:35 Uhr Pause
14:35–16:00 Uhr Podiumsdiskussion
Prof. Dr. Joachim Klosterkötter
Prof. Dr. Rolf Rosenbrock
Dirk Heidenblut, MdB, SPD
Maria Klein-Schmeink, MdB, Bündnis 90/Die Grünen
Dr. Thomas Stracke, Bundesministerium für Gesundheit (angefragt)
Dr. Sabine Voermans, Techniker Krankenkasse
Wrap Up

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Ihre Ansprechpartnerin

Franziska Hoffmann, BA
Veranstaltungskoordination

DGPPN-Geschäftsstelle
Reinhardtstraße 27 B I 10117 Berlin
Telefon: 030 2404772-17
f.hoffmann@dgppn.de

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