Jeder Mensch zählt: das „Plattform-Modell“ für eine zeitgemäße Personalbemessung in Psychiatrie und Psychosomatik

Warum brauchen wir ein modernes Personalbemessungssystem in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken? Wie viel Zeit wird für eine leitliniengerechte Behandlung benötigt? Und warum sind genügend Zeit und Personal die wichtigsten Wirksamkeitsfaktoren?

Fest steht: Mehr Zeit, mehr Qualität, mehr Selbstbestimmung und eine moderne Behandlung können nur mit genügend Personal erreicht werden.

Unter dieser Maßgabe hat sich das Projektteam der „Plattform Personalbemessung“ der Herausforderung angenommen, Lösungsvorschläge erarbeitet und eine umfangreiche Machbarkeitsstudie durchgeführt. Im Mittelpunkt steht die psychiatrische Versorgung in Deutschland im Hier und Jetzt.

Die DGPPN lädt Sie im Namen der „Plattform Personalbemessung“ herzlich zur Vorstellung des „Plattform-Modells“ ein. Gemeinsam mit Vertretern aus Selbstverwaltung und Politik soll die Strategie für eine zeitgemäße Versorgung in Deutschland diskutiert und vorangetrieben werden.

Auf einen Blick

  • Datum: Donnerstag, 13.02.2020
  • Ort: Heinrich-Böll-Stiftung | Schumannstr. 8 | 10117 Berlin
  • Zeit: 16:00 bis 19:30 Uhr
  • Teilnehmer: begrenzte Teilnehmerplätze, Eintritt frei
  • Um eine verbindliche Anmeldung bis 5. Februar wird gebeten. 
Programm (Stand: 10.02.2020)

Uhrzeit

Programm

16:00–16:20 Uhr Grußworte
Prof. Dr. Dr. Andreas Heinz, Präsident DGPPN
Prof. Dr. Michael Kölch, Präsident DGKJP
Prof. Dr. Johannes Kruse, Vorsitzender DGPM
16:20–16:40 Uhr

Personal ist der Schlüssel: Personalbemessung im Kontext aktueller Gesundheitspolitik
Prof. Dr. Arno Deister, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Medizin, Klinikum Itzehoe

16:40–17:30 Uhr

Individuell, bedarfsgerecht, flexibel: Das Plattform-Modell
Prof. Dr. Thomas Pollmächer, Direktor des Zentrums für psychische Gesundheit und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I am Klinikum Ingolstadt
und
Dr. Peter Brückner-Bozetti, Wissenschaftlicher Projektleiter des Plattform-Modells, Geschäftsführer Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH, Bremen

17:30–17:50 Uhr

Von differenzierten Behandlungskonzepten zu differenzierter Personalbemessung – Personalvorgaben für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Prof. Dr. Ulrich Cuntz, Vertreter für die psychosomatischen Fachverbände in der „Plattform Personalbemessung“

kurze Pause
18:10–19:30 Uhr

Qualität fängt beim Personal an: Beitrag von Politik und Selbstverwaltung zu einer modernen Psychiatrie und Psychosomatik
Moderation: Ralph Erdenberger, WDR, Köln

Die Perspektive von Interessengruppen und Verbänden

  • Dr. Ute Watermann, GKV Spitzenverband 
  • Grit Genster, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik ver.di 
  • Dr. Heidrun Gitter, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer
  • Dr. Andrea Benecke, Vizepräsidentin der Bundespsychotherapeutenkammer
  • Gudrun Schliebener, Vorsitzende Bundesverband der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK)
  • Brigitte Richter, Außenbeauftragte Pandora Selbsthilfeverein für Psychiatrie-Erfahrene

Die Perspektive der Politik

  • Dirk Heidenblut, MdB, Ausschuss für Gesundheit (SPD)
  • Maria Klein-Schmeink, MdB, Gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen

Als Expert*innen stehen zur Verfügung

  • Dr. Marianne Klein, Ärztliche Direktorin, Mitglied der Geschäftsleitung, zfp Winnenden 
  • Sven Cornelisse, Psychologischer Psychotherapeut, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim 
  • Dorothea Sauter, Präsidentin Deutsche Fachgesellschaft Psychiatrische Pflege (DFPP) 
  • Dr. Achim Hochlehnert, Klinik für Innere Medizin und Psychosomatik, Universitätsklinikum Heidelberg
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Ihre Ansprechpartnerin

Dr. phil. Dipl.-Psych Paula Schicktanz
Wissenschaftlicher Dienst

DGPPN-Geschäftsstelle
Reinhardtstraße 27 B I 10117 Berlin
T +49 30 2404 772-25
p.schicktanz@dgppn.de

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