7. Hauptstadtsymposium: Rationalisierung, Priorisierung und Rationierung. Was kommt auf uns zu bei der Versorgung psychisch Kranker?
Das Gesundheitswesen in Deutschland steht vor dem Umbruch. Die von der Politik propagierte Rundumversorgung kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden. Schon längst ist eine heimliche Priorisierung und Rationierung – auch bei der Versorgung psychisch Kranker – festzustellen, obwohl in Zukunft mit einem zunehmenden Versorgungsbedarf zu rechnen ist. So steigt aufgrund der demografischen Entwicklung die Zahl der altersbedingten neurologisch-psychiatrischer Erkrankungen.
Ein gesellschaftlicher Diskurs ist notwendig, wie die Verteilung ärztlicher Leistungen angesichts des Mangels gerecht und transparent gestaltet werden kann. Das Hauptstadtsymposium beschäftigte sich u.a. mit folgenden Fragen: Was können wir von den Priorisierungs- und Rationalisierungserfahrungen anderer Länder lernen? Welche Rolle spielen Kosten-Nutzen-Analysen in der Priorisierungsdebatte? Und welche Konsequenzen hat eine Priorisierung in der Psychiatrie für die Betroffenen?
Veranstaltungsdokumentation
Referent | Vortrag |
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Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider | Begrüssung |
Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel | Rationalisierung, Priorisierung, Rationierung: |
Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe | Priorisierung im Gesundheitswesen: |
Prof. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Math. Hans-Konrad Selbmann | Die Bedeutung von Behandlungs- und Versorgungs-Leitlinien in der Priorisierungsdebatte |
Dr. Rainer Hess | Welche Haltung vertritt der Gemeinsame Bundesausschuss in der Priorisierungsdebatte? |
Prof. Dr. Hans Joachim Salize | Priorisierung in der Psychiatrie: |
Dr. med. Frank Bergmann | Ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung zwischen Priorisierung und Rationierung |
Dr. med. Iris Hauth | Welche Stellenwert hat das neue Entgeltsystem in der Priorisierungsdebatte? |
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Programm | priorisierung-programm.pdf [33 KB] |