6. Hauptstadtsymposium: Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder
Kinder psychisch kranker Eltern haben ein erhöhtes psychiatrisches Erkrankungsrisiko. Wissenschaftliche Untersuchungen haben für eine Reihe psychischer Erkrankungen ein genetisches Risiko nachgewiesen. Darüber hinaus können auch Umweltfaktoren, wie das durch die elterliche psychische Erkrankung beeinträchtigte Erziehungsverhalten zu einem erhöhten Risiko von Kindern psychisch kranker Eltern beitragen. Psychische Erkrankungen sind darüber hinaus mit einer Vielzahl psychosozialer Belastungsfaktoren verbunden, die ebenfalls einen Risikofaktor für Beeinträchtigungen der kindlichen Entwicklung darstellen können. Neben einer fachspezifischen Behandlung der elterlichen Erkrankung können Präventionskonzepte für Kinder psychisch kranker Eltern dazu beitragen, das kindliche Erkrankungsrisiko zu senken.Das Hauptstadtsymposium stellte Aspekte der Elternschaft im Kontext einer adäquaten psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung und der Mutter-Kind-Interaktion in den Mittelpunkt.
Veranstaltungsdokumentation
Referent | Vortrag |
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Dr. Iris Hauth, Vorstand DGPPN (Berlin) | Einführung |
Themenblock: Psychisch kranke Eltern | |
Dr. Christiane Hornstein | Elternschaft im Kontext der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung |
PD Dr. med. Anette Kersting | Wenn Elternschaft nicht gelingt |
Dr. med. Christoph Mundt | Mutterschaft und postpartale Erkrankungen |
Themenblock: Kinder psychisch kranker Eltern | |
Prof. Dr. med. Harald Freyberger | Kinder psychisch kranker Eltern |
Marlies Hommelsen; Beate Lisofsky | Wenn Mama durcheinander ist: |
Dr. Iris Hauth, | Zusammenfassung und Diskussion |
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Programm | programm.pdf [29 KB] |