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„Psychopharmaka im Fokus: Herausforderung für die Versorgung“

21. Hauptstadtsymposium der DGPPN

In der Behandlung von psychischen Erkrankungen kommt der medikamentösen Therapie neben Psychotherapie und psychosozialen Interventionen eine zentrale Rolle zu. Die wissenschaftlichen Behandlungsleitlinien empfehlen eine Behandlung mit Medikamenten insbesondere bei schweren psychischen Störungen wie Depressionen, Schizophrenie oder bipolaren Störungen. Doch Psychopharmaka sind umstritten. In weiten Teilen der Bevölkerung stoßen sie auf große Skepsis. Die DGPPN nimmt diese Entwicklung zum Anlass, um auf ihrem nächsten Hauptstadtsymposium die Wahrnehmung und Wirkung von Psychopharmaka zu diskutieren: Wie ist die Einstellung der deutschen Bevölkerung zu Psychopharmaka? Was hat sich seit der Einführung von Antidepressiva verändert? Wie sieht die leitliniengerechte Anwendung von Neuroleptika und Antidepressiva aus? Ist am Ende alles nur eine Frage der richtigen Dosierung? Oder offenbaren sich in der Diskussion um Psychopharmaka nicht vielmehr die Schwächen des Versorgungssystems?

Auf dem Hauptstadtsymposium der DGPPN diskutieren am 8. September 2015 renommierte Expertinnen und Experten über Psychopharmaka und die Herausforderungen die sich daraus für die Versorgung ergeben. 

UhrzeitProgramm
13:00 – 13:15 UhrBegrüßung und Einführung

Themenblock I:Wahrnehmung und Wirklichkeit von Psychopharmaka
13:15 – 13:35 UhrEinstellungen der deutschen Bevölkerung zu Psychopharmaka
13:35 – 13:55 Uhr Was hat sich seit der Einführung von Antidepressiva verändert?

Themenblock II:State-of-the-Art Antidepressiva
13:55 – 14:15 Uhr

Wirkung und Nebenwirkung von Antidepressiva

14:15 – 14:35 UhrLeitliniengerechte Anwendung von Antidepressiva
14:35 – 15:15 UhrPause mit Imbiss und Getränken
Themenblock III:
State-of-the-Art Neuroleptika
15:15 – 15:35 UhrWirkung und Nebenwirkung von Neuroleptika
15:35 – 15:55 UhrLeitliniengerechte Anwendung von Neuroleptika
15:55 – 16:55 UhrModerierte Podiumsdiskussion: