Startseite : DGPPN-Veranstaltungen : DGPPN-Veranstaltungen 2010 :

7. DGPPN-Hauptstadtsymposium

Im Fokus: Rationalisierung, Priorisierung und Rationierung.

Was kommt auf uns zu bei der Versorgung psychisch Kranker?

Dienstag, 02. Februar 2009, Berlin

Das Gesundheitswesen in Deutschland steht vor dem Umbruch. Die von der Politik propagierte Rundumversorgung kann auf Dauer nicht aufrechterhalten werden. Schon längst ist eine heimliche Priorisierung und Rationierung – auch bei der Versorgung psychisch Kranker – festzustellen, obwohl in Zukunft mit einem zunehmenden Versorgungsbedarf zu rechnen ist. So steigt aufgrund der demografischen Entwicklung die Zahl der altersbedingten neurologisch-psychiatrischer Erkrankungen. Ein gesellschaftlicher Diskurs ist notwendig, wie die Verteilung ärztlicher Leistungen angesichts des Mangels gerecht und transparent gestaltet werden kann. Das Hauptstadtsymposium beschäftigte sich u.a. mit folgenden Fragen: Was können wir von den Priorisierungs- und Rationalisierungserfahrungen anderer Länder lernen? Welche Rolle spielen Kosten-Nutzen-Analysen in der Priorisierungsdebatte? Und welche Konsequenzen hat eine Priorisierung in der Psychiatrie für die Betroffenen?

Lesen Sie hierzu auch das Grußwort des Bundesministers für Gesundheit, Dr. Philipp Rösler
zum Grußwort...

Im Vorfeld der Veranstaltung, Pressekonferenz um 10 Uhr

Für Fragen standen zur Verfügung:

 

Die Veranstaltung im Überblick:

Datum:   Dienstag, 02.02.2010, 11.00 – 17.15 Uhr
Ort:   Heinrich Böll Stiftung, Großer Saal 1 Schumannstraße 8, 10117 Berlin-Mitte
Veranstalter:   DGPPN und Bundesärztekammer
 

Veranstaltungsdokumentation:

10:00 – 10:45 Uhr Pressekonferenz für Vertreter der Medien
Moderation: Dr. T. Nesseler
11:00 - 11:15 Uhr  
Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider
Präsident der DGPPN (Aachen)
Begrüssung
11:15 - 11:45 Uhr  
Prof. Dr. med. Wolfgang Gaebel
Past President der DGPPN (Düsseldorf)
Rationalisierung, Priorisierung, Rationierung:
Nationale und internationale Erfahrungen
11:45 - 12:15 Uhr  
Prof. Dr. med. Jörg-Dietrich Hoppe
Präsident der Bundesärztekammer (Berlin)
Priorisierung im Gesundheitswesen:
Die Position der deutschen Ärzteschaft
12:15 - 13:15 Uhr Mittagsimbiss
13:15 - 13:45 Uhr  
Prof. Dr. rer. biol. hum. Dipl.-Math. Hans-Konrad Selbmann
Mitglied des Präsidiums der AWMF
Vorsitzender der ständigen Kommission „Leitlinien“ der AWMF (Rangendingen)
Die Bedeutung von Behandlungs- und Versorgungs-Leitlinien in der Priorisierungsdebatte
13:45 - 14:15 Uhr  
Dr. Rainer Hess
Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (Siegburg)
Welche Haltung vertritt der Gemeinsame Bundesausschuss in der Priorisierungsdebatte?
14:15 - 14:45 Uhr Kaffeepause
14:45 - 15:45 Uhr  
Prof. Dr. Hans Joachim Salize
Leiter der Arbeitsgruppe Versorgungsforschung Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (Mannheim)
Priorisierung in der Psychiatrie:
Konsequenzen für die Versorgung psychisch Kranker
15:45 - 16:15 Uhr  
Dr. med. Frank Bergmann
Vorsitzender des BVDN (Aachen)
Ambulante psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung zwischen Priorisierung und Rationierung
16:15 - 16:45 Uhr  
Dr. med. Iris Hauth
Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz
Vorstand DGPPN (Berlin)
Welche Stellenwert hat das neue Entgeltsystem in der Priorisierungsdebatte?
16:45 - 17:15 Uhr Abschlußdiskussion

Lesen Sie auch aus:
gpk - GESELLSCHAFTSPOLITISCHE KOMMENTARE Nr. 8/09 – August 2009 – Seiten 29-30
Priorisierung im Gesundheitswesen - Geht das die psychisch Kranken an?
von Prof. Dr. Jürgen Fritze, Pulheim
hs7-priorisierung-im-gesundheitswesen-gpk-fritze.pdf (31,1 KB)

 

Downloads:

Einladung zum 7. DGPPN-Hauptstadtsymposium [57 KB; PDF]
Programm zum 7. DGPPN-Hauptstadtsymposium [33 KB; PDF]