27.04.2012
Versorgung

Buchtipp: Sicherungsverwahrung – wissenschaftliche Basis und Positionsbestimmung

Was folgt nach dem Urteil des BVerfG vom 4. Mai 2011 zur Sicherungsverwahrung?


Nach dem Karlsruher Urteil zur Sicherungsverwahrung vom 4. Mai 2011, aber auch vor dem Hintergrund der lauter werdenden öffentlichen Diskussion, muss sich auch die Psychiatrie mit dem Thema sowie den Vorschlägen zur Neuordnung der Sicherungsverwahrung auseinandersetzen. Das Urteil fordert eine frühzeitige Therapie und Erprobung und rückt den Begriff der „psychischen Störung“ ins Zentrum für die Fortdauer der Sicherungsverwahrung, die es als dritten Sanktionsweg zwischen Strafhaft und psychiatrischem Maßregelvollzug bezeichnet. Damit werden zentrale Inhalte der Psychiatrie berührt. Dem wurde auch auf dem Jahreskongress der DGPPN in zahlreichen Veranstaltungen Rechnung getragen. Das Buch „Sicherungsverwahrung – wissenschaftliche Basis und Positionsbestimmung“ präsentiert die fachliche und wissenschaftliche Basis wie auch die Position der (forensischen) Psychiatrie in diesem Kontext und ist so eine wichtige Informations- und Entscheidungsgrundlage für alle, die in die Diskussion oder in die unmittelbare Gesetzgebung eingebunden sind.

Herausgeber des Buches sind unter anderem die Leiter des DGPPN-Referats „Forensische Psychiatrie“ Jürgen Müller und Nahlah Saimeh sowie DGPPN-Präsident Peter Falkai.

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